26.11.2020

Sicherheit im Internet – diese 4 Tipps tragen zu einem sicheren Surfen bei

Das Thema Cybersicherheit spielt in Zeiten der Digitalisierung eine wichtige Rolle. Immer wieder hört man von Hackerangriffen und sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen sind betroffen. Die Angst vor Cyberattacken nimmt somit selbsterklärend zu. Bei manchen Menschen ist sie sogar so groß, dass sie weitgehend auf die Nutzung des Internets verzichten. Soweit muss es nicht kommen und eigentlich gibt es auch gar keinen Grund dazu. Sofern Sie sich an unsere 4 Tipps halten, sollte eigentlich nichts passieren, wenngleich ein gewisses Restrisiko immer bestehen bleibt.

Quelle: Unsplash / markusspiske

Nutzen Sie eine verschlüsselte Verbindung

Es spricht einiges dafür, eine verschlüsselte Verbindung über VPN zu nutzen und der Sicherheitsaspekt ist unumstritten der größte Vorteil davon. Durch den verschlüsselten Tunnel haben es Cyberkriminelle weit schwerer, an sensible Daten zu kommen oder Ihnen anderweitig zu schaden. Zudem bietet die Nutzung einer entsprechenden Verbindung ein hohes Maß an Anonymität. Da Datenschutz trotz der mittlerweile geltenden Regelungen immer noch ein heikles Thema ist, sollte niemand diesen Umstand außer Acht lassen. Hinzukommt ein weit höheres Maß an Freiheit, da Zugriff auf Dienste und Webseiten möglich ist, die andernfalls blockiert wären. Es ist also auch möglich in Ländern, wo eine Zensur des Internet herrscht, weiterhin uneingeschränkt im Internet zu surfen. Generell gibt es in puncto Sicherheit nichts Besseres als eine verschlüsselte Verbindung.

Seien Sie bei fremden WLANs vorsichtig

Die meisten Menschen nutzen WLAN-Verbindungen nicht nur in ihren eigenen vier Wänden, sondern auch in Hotels oder anderen Orten. Prinzipiell ist das möglich, aber es gilt einige Dinge zu beachten. Es ist beispielsweise nicht zu empfehlen, Onlinebanking über eine fremde Verbindung zu betreiben. Solche sensiblen Informationen sollten möglichst nur über einen vertrauenswürdigen WLAN-Router erfolgen. Zudem ist bei freien Verbindungen ohne Passwort Vorsicht angesagt, da solche von Cyberkriminellen stammen könnten.

Setzen Sie auf sichere Passwörter

Trotz des immer größer werdenden Risikos durch Cyberkriminelle gibt es weiterhin viele Menschen, die unsichere Passwörter wie ihr Geburtsdatum nutzen. Das sollten Sie in keinem Fall tun, da es andernfalls schnell passieren kann, dass Unbefugte Zugriff zu Onlinebanking oder anderen wichtigen Dingen erhalten. Das Erstellen eines sicheren Passworts ist nicht allzu kompliziert. Neben einer guten Länge sollte das Passwort sowohl Klein- als auch Großbeschreibung aufweisen und zudem Satzzeichen sowie Zahlen enthalten. Übrigens können Sie jederzeit im Internet die Stärke Ihres Passworts prüfen. Allerdings sollten Sie auch bei solchen Diensten vorsichtig sein, wenngleich seriöse Anbieter keine Daten speichern. Geben Sie also möglichst nicht exakt das Passwort ein, welches Sie verwenden möchten, sondern eine Abwandlung davon.

Achten Sie ob eine SSL-Verschlüsselung vorliegt

Beim Surfen im Internet kommen wir nicht darum herum, sensible Daten einzugeben. Wenn wir beispielsweise über einen Onlineshop etwas kaufen möchten, müssen wir unter Umständen unsere Kreditkartendaten eingeben. Das stellt ein potenzielles Risiko dar und es ist daher wichtig, ausschließlich dann sensible Daten einzugeben, wenn die jeweilige Webseite eine SSL-Verschlüsselung hat. Sie sollten zudem prüfen, um was für ein SSL-Zertifikat es sich handelt und ob die Webseite an sich überhaupt seriös ist.