Linksys / Cisco Systems

Unter der Marke Linksys verkauft das US-Unternehmen Cisco Netzwerk-Hardware an Privat- wie Geschäftskunden. Neben Ethernet- und WLAN-Routern werden auch Switches und VoIP-Equipment verkauft.

Alles rund ums Netzwerk

Kernelement der Produktlinie sind Router. Hier bietet Linksys eine große Bandbreite von Geräten an, seien es Ethernet-Router, WLAN-Router oder Router, die das Zuhause mit dem mobilen Internet verbinden. Daneben verkauft Linksys auch einige Geräte, die in das Heimnetzwerk integriert werden können, zum Beispiel Access Points, um Daten per WLAN auf andere Geräte, zum Beispiel den Fernseher zu bringen.

Mit Adaptern kann WLAN auch an Rechner ohne entsprechendes Modul gebracht werden. Entweder in Kartenform für einen PCI-Steckplatz oder als USB-Stick werden diese Geräte verkauft. Netzwerkbrücken und und –Switches gehören ebenfalls zum Portfolio von Linksys.

Linksys hat auch einen Range Extender im Angebot. Damit ist es möglich, die Signale eines Netzwerks zu verstärken, um etwa in größeren Gebäuden den Signalstärkeverlust durch Wände auszugleichen oder Außenanlagen abzudecken. Linksys verkauft die Produkte im freien Handel, beziehungsweise über einen Online-Shop direkt auf der Herstellerseite. Bei Netzbetreibern und anderen Anbietern sind derzeit keine Geräte von Linksys im Portfolio vorhanden.

Linksys: Seit 2003 Tochter der Cisco Systems Inc.

Linksys wurde im Jahr 1988 in Irvine, Kalifornien von Victor und Janie Tsao gegründet. Im Jahr 2003 wurde das Unternehmen von Cisco Systems für 500 Millionen US-Dollar (rund 375 Millionen Euro) aufgekauft. Cisco Systems Inc. will sich damit auf dem Endverbrauchermarkt positionieren.

Als Marke besteht Linksys bisher weiter, doch tragen die Produkte nun den Aufdruck „Linksys by Cisco“. Die Marke Linksys soll auf kurz oder lang ganz aufgegeben werden, damit sich Cisco als Marke selbst weiter etabliert. Zum Zeitpunkt der Übernahme waren etwa 300 Mitarbeiter bei Linksys beschäftigt, heute sind es rund 700. Cisco Systems machte im Jahr 2010 einen Gesamtumsatz von etwa 30 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 73.000 Mitarbeiter.