Ins Internet mit ADSL

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ist eine asymmetrische Daten-Übertragungstechnik im Telefonnetz: Die Geschwindigkeit beim Empfangen von Daten (Download) ist dabei deutlich höher als die Datenrate beim Senden von Daten (Upload).

ADSL, ADSL 2 und ADSL 2+

Die meisten privaten DSL-Anschlüsse in Deutschland sind ADSL-Anschlüsse. Sie werden lediglich unter dem Sammelbegriff DSL vermarktet. Es gibt noch die Erweiterungen ADSL 2 und ADSL 2+, die höhere Geschwindigkeiten erlauben.

ADSL bietet bis zu acht Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download und etwa 640 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) im Upload. Mit ADSL 2 kann man mit bis zu zwölf Mbit/s Daten empfangen und mit bis zu einem Mbit/s Daten senden. Mit ADSL 2+ sind bis zu 24 Mbit/s möglich. Um die maximale Geschwindigkeit einer Verbindung zu nutzen, muss ein Modem die entsprechende Technik beherrschen. Mit einem ADSL-Modem kann man aber dennoch Daten aus einer ADSL 2+-Leitung empfangen, nur eben mit maximal acht Mbit/s.

Normen der ITU

Die internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union,kurz ITU) hat verschiedene Formen von ADSL definiert und dafür unterschiedliche Geschwindigkeiten festgelegt (die erste Zahl gibt den Download an, die zweite den Upload): ADSL: 8/0,6 Mbit/s, ADSL (G.dmt): 8/1 Mbit/s; ADSL over POTS 10/1 Mbit/s; ADSL over ISDN: 10/1 Mbit/s; ADSL Lite (G.Lite): 1,5/0,5 Mbit/s.