Wenige sind wirklich gut Svenja Hofert (17.12.09)
Internetpräsenz von IT-Freiberuflern Hamburg. Die meisten Freiberufler geben ihr Profil bei Gulp, Projektwerk und Xing ohne besonderes Nachdenken ein. Noch nachlässiger gehen viele mit der eigenen Website um. „Wirklich professionelle Webpräsenzen mit echtem Corporate Design und Wiedererkennungswert gibt es gar nicht so viele", sagt Karriereberaterin Svenja Hofert. „Wenn es hoch kommt, hat 15 Prozent der Freiberufler eine vorzeigbare Präsenz", betonte Hofert auf einer Veranstaltung des Berufsverbandes Selbständige in der Informatik.
Dies hat auch damit zu tun, dass Freiberufler die eigene Website oft nicht wichtig finden. Eine Fehleinschätzung: Ein Freelancer mit einer professionell gestalteten Seite wirkt überzeugender. Sind die richtigen Keywords eingegeben, können Vermittler und Kunden zudem schneller auf die Webseite zugreifen. Auch Anfragen von Direktkunden über Google werden so erleichtert. Wichtig für eine professionelle Internetpräsenz ist neben einem durchgängigen Corporate Design das Prinzip „weniger ist mehr". Interessenten sollten keine kompletten Projektlisten vorfinden, sondern nur einen guten Eindruck von Tätigkeiten und Erfahrungen bekommen. Bei Xing setzen viele Freelancer auf das falsche Pferd, betonte Hofert. Hier sollte der Freiberufler bei der Profileingabe das unterschiedliche Suchverhalten von Direktkunden und Vermittler berücksichtigen. Beim Direktkunden suchen eher IT-Experten, die mit fachlichem Hintergrund und im regionalen Umfeld Suchbegriffe eingeben. Bei den Vermittlern handelt es sich hingegen häufig um „Laien mit gesundem Halbwissen". Effektiv sei es, das Profil sowohl auf Laien (Recruiter) als auch auf echte Experten aus der Informatikbranche auszurichten und beide mit den jeweils passenden Begriffen zu „füttern". Sehr wichtig ist es, den Begriff „verfügbar" einzugeben und die Verfügbarkeit oder Nicht-Verfügbarkeit in den relevanten virtuellen Netzen immer aktuell zu halten. Denn die Recruiter integrieren dieses Wort gern in ihre Suchanfrage - wie übrigens auch das Schlagwort „Herausforderung". Wenn der Freiberufler die entscheidenden Skills auf Xing unter „Ich suche/ich biete" auflistet, werden diese von der Xing Suchmaschine auch gefunden. Nicht zu unterschätzen für die Außenwirkung ist der Aktivitätsindex. Ist dieser hoch, vermittelt das ein positives Bild. Wer nicht so aktiv ist, hat die Möglichkeit, den Aktivitätsindex offline zu stellen. Freiberufler, die zusätzlich etwas für ihr Profil tun möchten, sollten sich um neue Kontakte bemühen. Menschen mit einer mittleren Anzahl von Kontakten werden gewöhnlich von anderen als besonders sozial und kompetent wahr genommen. Beim Foto ist eine höhere Auflösung von Vorteil - das ist daran zu erkennen, dass die Zähne gut sichtbar sind. Ein Mediendesigner kann sich durchaus etwas legerer als ein SAP-Berater präsentieren - auch mit seinem Foto. Bei der Profileingabe ist es eben entscheidend, welche Zielgruppe der Freiberufler ansprechen möchte. http://www.karriereundentwicklung.de/ Frau Svenja Hofert ist Kooperationspartnerin des BVSI. Verbandsmitglieder erhalten bei einer Karriere-Beratung oder einem Profil-Coaching mit Svenja Hofert einen Rabatt von 20 Prozent. |
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Internetpraesenz_IT_Freiberufler_Hofert.pdf
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