02.08.2016

Netgear-Router mit Hybrid-Technik für LTE und WLAN

Das US-Unternehmen Netgear hat einen neuen Hybrid-Router vorgestellt, der als mobiles Modem eine Internetverbindung entweder per LTE oder WLAN herstellt. Das Gerät Nighthawk AC1900 unterstützt LTE Cat.6 mit Download-Raten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Uploads bewältigt der Hybrid-Router mit bis zu 50 Mbit/s. Der neue Netgear-Router soll ab Ende Juli in Deutschland erhältlich sein und rund 350 Euro kosten.

Quelle: Netgear

Automatischer Wechsel zwischen den Verbindungstechniken

Der Router realisiert über die WLAN-Verbindung auf der 2,4-GHz-Frequenz maximal 600 Mbit/s sowie 1,3 Gbit/s im 5-GHz-Band, das sind insgesamt Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1,9 Gbit/s. Die duale WLAN-Technologie läuft dabei simultan. Im Falle einer Internet-Störung oder eines Ausfalls des DSL- oder Kabelanschlusses schaltet der Nighthawk AC1900 automatisch auf mobiles Internet per LTE um.

Fernsteuerung per Smartphone-App

Der neue Router von Netgear hat die Maße 285 x 184,5 x 50 mm und wiegt 750 Gramm. Angetrieben wird der Hybrid-Router von einem zweikernigen 1-GHz-Prozessor. Der Arbeitsspeicher besteht aus 128 Megabyte Flash und 256 MB RAM. Der Nighthawk AC1900 verfügt über einen Gigabit-WAN-Anschluss für die Verbindung zum Kabelinternet, vier Gigabit-LAN-Anschlüsse, zwei USB-2.0-Ports sowie einen USB-3.0-Anschluss. Der neue Netgear-Router kann per Smartphone-App konfiguriert werden. Die App Netgear genie gibt es für Geräte mit iOS oder Android, sie bietet alle Funktionen für eine bequeme Steuerung des Netzwerkes über ein mobiles Endgerät.

Gaming und Streaming

Laut Hersteller eignet sich der Nighthawk AC1900 aufgrund seiner stabilen, extra schnellen Verbindungen insbesondere für Spiele, Streaming und Mobilgeräte. Der neue Hybrid-Router ist außerdem mit Beamforming+, integrierten  Verstärkern und drei abnehmbaren, externen Antennen für noch schnellere Übertragungsraten ausgestattet. Der neue Netgear-Router ähnelt technisch dem Speedport der Telekom. Allerdings kann er laut Netzbetreiber offenbar nicht an einen Hybrid-Anschluss der Telekom angeschlossen werden und stellt also keine Alternative zum Speedport dar.

FN