16.04.2015

Ewetel versorgt immer mehr Haushalte im Nordwesten

Der Oldenburger Telekommunikationsanbieter Ewetel baut sein Netz im Nordwesten Deutschlands immer weiter aus. Seit Anfang des Jahres versorgt Ewetel rund 31.000 weitere Haushalte mit VDSL-Datenraten bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).

Ausbau schreitet kontinuierlich voran

Der im Nordwesten tätige Kabelanbieter Ewetel hat seit Jahresbeginn rund 31.000 neue Haushalte an das schnelle Kabel-Netz angeschlossen. Unter anderem profitieren nun Städte wie Osnabrück und Delmenhorst sowie einige ländliche Regionen wie Westoverledingen oder Loxstedt von Surf-Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s.

Bis Ende 2015 will Ewetel sowohl die Anzahl der VDSL-Anschlüsse als auch der Glasfaseranschlüsse im Nordwesten Deutschlands kontinuierlich erhöhen. Insgesamt soll bis Jahresende in mehr als 220.000 Haushalte in 39 Städten und Gemeinden schnelles Internet verfügbar sein. Der Fokus wird beim Ausbau vor allem auf den Anschluss der Kabelverzweiger gelegt. Aber auch neue Glasfaserhausanschlüsse wird es geben.

Via Glasfaser mit bis zu 100 Mbit/s surfen

Für das Erreichen der Ziele schließt Ewetel in der zweiten Ausbauphase über 1.500 Kabelverzweiger per Glasfaser an das Breitbandnetz an. Bei den Kabelverzweigern handelt es sich um die grauen Kästen am Straßenrand. Die letzten Meter bis zu den einzelnen Häusern werden noch über die alten Kupferleitungen überbrückt.

Mit dem Abschließen der zweiten Ausbauphase sollen mehr als 215.000 Haushalte mit VDSL 50 ausgestattet werden. Über 5.000 Haushalte, davon 4.600 in Oldenburg, profitieren zudem durch das Verlegen von Glasfaser von Download-Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s. Bisher versorgt Ewetel insgesamt rund eine Million Haushalte im Ausbaugebiet mit über 4.300 Kabelverzweigern. Von den Glasfaseranschlüssen können bisher 74.000 Haushalte profitieren. 

Ewetel für fairen und freien Wettbewerb

Zudem hat sich Ewetel erneut für einen fairen Infrastrukturwettbewerb zwischen den Anbietern ausgesprochen. Der Grund: Die sogenannte letzte Meile, die Kupferleitung zwischen den Kabelverzweigern und den Haushalten der Kunden, gehört allein der Telekom. Andere Anbieter haben darauf kein Zugriffsrecht.

"Derzeit gibt es Bestrebungen, diesen Infrastrukturwettbewerb abzuschaffen und die Telekommunikation wieder zu monopolisieren. Damit werden aber weder die Breitbandziele der Bundesregierung noch die der EU-Kommission erreicht", erklärte Ewetel-Geschäftsführer Norbert Westfal. Sein Unternehmen werde sich daher weiter für einen "fairen, freien Wettbewerb" stark machen.

Autor: ES