31.03.2015

DSL-Anbieter nach 24 Monaten wechseln

Viele DSL-Anbieter vermarkten ihre Tarife zu vergünstigten Konditionen. Aber Achtung: Der günstige Preis gilt meistens nur für die Dauer der Mindestlaufzeit. Wer nicht unnötig mehr zahlen möchte, sollte nach 24 Monaten kündigen.

Quelle: Telekom

Rechtzeitig den DSL-Vertrag kündigen

Viele Anbieter locken Neukunden mit einer günstigen Grundgebühr. Was viele aber nicht wissen: Der Niedrigpreis gilt nur für die Dauer der Vertragslaufzeit – manchmal sogar nur im ersten Jahr der 24-monatigen Laufzeit.  

Nach Ablauf der Mindestlaufzeit steigt die Gebühr um 10 oder 20 Euro im Monat. Um diesem Preisanstieg zu entgehen, sollte der Kunde rechtzeitig den Vertrag kündigen. Die Kündigungsfristen liegen dabei in der Regel bei drei Monaten zum Vertragsende. Wer nicht rechtzeitig kündigt, muss seinen DSL-Vertrag zu den deutlich teureren Konditionen ein Jahr weiter nutzen.

Mit dem Anbieter verhandeln

Auch wenn der DSL-Anbieter den Preis nach zwei Jahren nicht erhöht, kann eine Kündigung durchaus lohnenswert sein. Denn der Anbieter meldet sich in der Regel noch einmal beim Kunden. Sein Ziel ist es dabei natürlich, den Kunden zu halten. Eine gute Ausgangsposition, um auszuhandeln, dass sie weiterhin die gleiche Grundgebühr bezahlen. Manchmal sind sogar günstigere Konditionen möglich.  

Dabei ist es wichtig, sich vorher genau zu informieren, wo die Preise auf dem DSL-Markt liegen. Innerhalb der zwei Jahre hat sich sicherlich einiges verändert und die Grundgebühren sind gefallen. In diesem Fall kann der Kunde versuchen, einen Rabatt mit dem alten Anbieter auszuhandeln. Wird dieser nicht gewährt, hilft nur noch eine Kündigung und der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter.

Autor: ES