30.03.2015

Wenn sich DSL, Glasfaser und Co. trotz Verfügbarkeit nicht realisieren lassen

Breitband-Internet-Varianten gibt es in Deutschland viele. Egal ob DSL, VDSL, Kabel oder Glasfaser – all diese Breitband-Internet-Techniken versprechen nicht nur hohe Surfgeschwindigkeiten, sondern werden auch mit einer hohen Verfügbarkeitsdichte beworben. Dennoch kann es vorkommen, dass die schnellen Breitband-Techniken trotz angeblicher Verfügbarkeit und Werbung nicht bereitgestellt werden können. Die Gründe dafür können vielfältig sein.

DSL-Speed von Leitungslänge abhängig

Der Nachbar surft mit Breitband-Speed im Internet, während im eignen Haus das Internet nur langsam funktioniert. Das kommt häufiger vor als man glaubt. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass beworbene Anschlüsse nur bei einzelnen Kunden verfügbar sind – auch wenn DSL und Co. laut Anbieter-Werbung und Verfügbarkeitscheck vor Ort bereitgestellt werden können. 

Bei der Breitband-Technik DSL sind die Gründe dafür vielfältig. Mit ADSL2+ sind maximal 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download möglich. Damit ist DSL die langsamste aller derzeit in Deutschland verfügbaren Breitband-Technologien. Dennoch ist sie unverzichtbar. Das Problem: Die Länge der verlegten Kupferleitung bestimmt bei DSL die Höhe der Bandbreiten. Je länger die Leitung zwischen der Vermittlungsstelle (Hvt) der Telekom und dem Kunden-Anschluss ist, desto geringer sind die Geschwindigkeiten.

Veraltete Glasfasernetze häufig Schuld

Bei DSL spielen DSL-Profile und Toleranzen eine wichtige Rolle. So kann es vorkommen, dass der Bewohner von Haus A via DSL im Internet surft, weil er einen Anschluss eines Mitbewerbers nutzt, während der Bewohner von Haus B keinen Telekom-Anschluss bekommt. Zudem werden mitunter Nachbarhäuser – vor allem in ländlichen Regionen – über verschiedene Kabelverzweiger versorgt.

Autor: ES

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