05.03.2015

DSL-Vertrag rechtzeitig kündigen: Telekom kündigt Altkunden – diese sollten die Chance nutzen und wechseln

Bis 2018 plant die Telekom, alle klassischen analogen beziehungsweise ISDN-Anschlüsse durch die IP-Technologie zu ersetzen. Für die Netz-Umstellung muss der Netzbetreiber zahlreiche Altkunden kündigen. Diese können ihre Chance nutzen und zu einem anderen – günstigeren – Anbieter wechseln.

Quelle: Telekom

ISDN-Anschlüsse gehören bald der Vergangenheit an

Bis 2018 will die Telekom Deutschland ihr gesamtes Netz mit der IP-Technologie aufrüsten. Der Netzbetreiber verspricht seinen Kunden dadurch günstigere Tarife, bessere Sprachqualität beim Telefonieren oder eine höhere Bandbreite beim Surfen. Für die Telekom selbst bedeutet der Umbau vor allem Eins: Kosteneinsparungen, da mit der IP-Technik nicht mehr zwei Netze gleichzeitig verwaltet werden müssen.

Von der Umstellung sind vor allem zahlreiche Altkunden mit Altverträgen betroffen. Diese Kunden müssen sich von ihrem gewohnten Anschluss verabschieden und mitunter auf eine derzeit noch nicht gleichermaßen zuverlässige Technik umsteigen, bis die IP-Technologie flächendeckend verfügbar ist.

Lohnenswerte Angebote der Kabel-Anbieter

Die Telekom muss aus rechtlichen Gründen den Analog- und ISDN-Kunden erst schriftlich kündigen, bevor sie mit einem neuen Vertrag zu neuen Bedingungen versorgt werden. So wünscht es sich zumindest die Telekom. Doch der Kunde hat durch die Kündigung die Chance, sich anderweitig umzusehen.

Andere Anbieter vermarkten ähnliche Tarife zu deutlich günstigeren Konditionen. Vor allem Kabelanbieter – sowohl regionale als auch überregionale wie Kabel Deutschland bieten schnelle und günstigere Internet-Anschlüsse an. Eine Telefon-Flatrate ist oftmals ebenfalls enthalten. Eine entsprechende TV-Option kann dazu gebucht werden. Bei Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW gibt es schnelles Internet und einen Telefonanschluss ab monatlich 20 Euro. Von solchen Preisen kann der Telekom-Kunde nur träumen.

DSL-Wechsel beim neuen Provider beantragen

Altkunden der Telekom sollten aber nicht erst auf die Kündigung warten, um dann mit der Suche nach einem neuen DSL-Tarif zu beginnen. Wer Interesse an einen Wechsel hat, sollte sich bereits jetzt nach einem neuen Anbieter und einem passenden Tarif umsehen.

Den Wechsel gibt der Telekom-Kunde einfach beim neuen Provider in Auftrag. Der kümmert sich um alles – um die Bearbeitung des neuen Vertrags, die Kündigung des alten Vertrags sowie die Übermittlung des Antrags auf Rufnummernmitnahme, damit die alte Festnetznummer behalten werden kann. Für die Rufnummernmitnahme fallen bei der Telekom in der Regel 30 Euro an. Im Gegenzug gewähren viele Provider bei einem Wechsel mit Mitnahme der Rufnummer aber einen Bonus in ähnlicher Höhe.

Ist dies alles erledigt, sollte am Tag, an dem der Altvertrag ausläuft, die Tarif-Umstellung problemlos vonstattengehen.

Autor: ES