11.09.2012

Vodafone: Datenverkehr steigt wegen Smartphone-Boom und M2M-Kommunikation

Der Datenverkehr wird in den nächsten Jahren stark ansteigen. Bis 2016 rechnet Vodafone mit einem monatlichen mobilen Daten-Traffic von 10,8 Milliarden Gigabyte (GB). Der Grund dafür liegt nicht allein im Smartphone-Boom, sondern auch in der steigenden Bedeutung der M2M-Kommunikation. Bei den Daten beruft sich der Netzbetreiber auf Erhebungen von Cisco und Ericsson.

2017 verbraucht jeder Smartphone-Nutzer 1 GB im Monat

Im Jahr 2016 gibt es laut Vodafone geschätzte 9 Milliarden Mobilfunkanschlüsse weltweit. 5 Milliarden davon werden Breitbandanschlüsse sein. Zudem werden die Internet-Nutzer  laut Prognose 10,8 Milliarden GB Daten in den mobilen Netzen verbrauchen. Damit werden 10 Prozent des gesamten Datenverkehrs in den Mobilfunknetzen umgesetzt.

Für 2017 prognostizieren die Branchenbeobachter, dass weltweit rund 3 Milliarden Smartphones im Einsatz sind. Jeder Nutzer wird dabei im Schnitt 1 GB Volumen pro Monat verbrauchen. Zum Vergleich: 2011 wurden rund 700 Millionen Smartphones genutzt. Das genutzte Datenvolumen pro Gerät lag bei lediglich 250 Megabyte im Monat.

Monatlich 1,3 Milliarden GB genutztes Datenvolumen

Derzeit (Alle Angaben Stand September 2012) gibt es weltweit etwa 6,2 Milliarden Mobilfunkanschlüsse. Davon werden laut Vodafone 1,1 Milliarden als mobile "Breitband"-Anschlüsse bezeichnet – also mobiles Internet via LTE, UMTS/HSPA sowie die in Amerika, Asien und Afrika verwendeten Funktechniken CDMA2000 EV-DO oder Wimax.

Insgesamt macht der momentane mobile Datenverkehr etwa 2 Prozent des weltweiten Daten-Traffics aus. Über die Mobilfunknetze schicken die Internet-Nutzer monatlich ein Volumen von 1,3 Milliarden GB.

Autor: ES