18.04.2012

Wachstumsmarkt mobiles Arbeiten

Mobiles Arbeiten wird immer wichtiger. Bereits ein Drittel aller Arbeitnehmer erledigt Geschäftliches von unterwegs. Das ergab eine Studie der Unternehmensberater von Forrester.

Auch für die Telekom Deutschland hat mobiles Arbeiten einen hohen Stellenwert. Bereits seit zehn Jahren bietet der Konzern Arbeitnehmern die Möglichkeit, einen Großteil ihrer Arbeit von unterwegs zu erledigen.

Mobiles Arbeiten schafft mehr Flexibilität

Mehr als ein Drittel aller Beschäftigten arbeitet auch von unterwegs. Ein Großteil der Arbeitnehmer begrüßt das mobile Arbeiten aufgrund neuer Flexibilität. 80 Prozent der von Forrester Befragten finden, dass sich Berufs- und Privatleben besser miteinander vereinbaren lassen. Zugleich gibt die Studie an, dass mobiles Arbeiten die Produktivität der Mitarbeiter um 25 Prozent steigere. Das mobile Arbeiten gilt als Turbo für die moderne Geschäftswelt: Aufträge, Anfragen und Bestellungen können zeitnah bearbeitet werden.

Die Telekom Deutschland hat das Potential des mobilen Arbeitens bereits 2002 erkannt. Als erster Netzbetreiber nahm der Konzern Black-Berry-Geräte der Firma RIM ins Portfolio auf. Somit konnten Mitarbeiter aller Branchen zum ersten Mal einen Teil ihrer Arbeit von unterwegs erledigen.

Ohne mobiles Internet kein mobiles Arbeiten

Mittlerweile sind dem mobilen Arbeiten – dank des mobilen Internets – kaum noch Grenzen gesetzt. UMTS ist nahezu flächendeckend ausgebaut. Zudem stellt die Telekom seinen Kunden im Großteil des UMTS-Netzes den Beschleuniger HSPA+ zur Verfügung, der Download-Raten bis zu 42 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ermöglicht. Damit können Bilder und datenintensive E-Mail-Anhänge beispielsweise via Laptop oder Smartphone problemlos gesendet und empfangen werden.

Im Juni 2010 startete die Telekom den Ausbau der schnellen Funktechnik LTE (Long Term Evolution). Mit LTE sind theoretisch Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s möglich. Damit können unter anderem hochauflösendes HD-Fernsehen oder Video-Konferenzen unterwegs genutzt werden.

Cloud Computing: Neuer Trend für mobiles Arbeiten

Das mobile Internet ist für die Telekom eines der wichtigsten Wachstumsfelder. So konnte der Konzern von 2010 auf 2011 seinen mobilen Datenumsatz um 26 Prozent steigern. Auch in der Gesellschaft nimmt das mobile Internet einen immer größer werdenden Stellenwert ein. 2011 besitzt bereits jeder vierte Haushalt ein Smartphone oder ein Tablet-PC. Jeder Dritte nutzt mit den mobilen Geräten auch das Internet von unterwegs.

Nachdem mobiles Internet nahezu flächendeckend zur Verfügung steht, kommt ein neuer Trend: Dienste und Anwendungen werden in der Cloud gespeichert. Auch für die Telekom sind Cloud-Dienste für Konzerne, Mittelstand und Privatkunden ein wesentlicher Bestandteil der Telekom-Zukunftsoffensive.

Laut Einschätzungen von Experten hat ein Großteil der Firmen im Jahr 2020 keinen eigenen Server mehr im Keller zu stehen. Stattdessen werden sie auf Arbeitsspeicher, Rechenleistungen und Infrastrukturen zurückgreifen, die von Cloud-Anbietern wie der Telekom angeboten werden.

Autor: ES